Projekttage für Berufsschulklassen in der Kunsthalle

Am Dienstag, 27.3. und am Dienstag, 24.4. bietet das KPZ in der Ausstellungh “30 Künstler / 30 Räume” in der Kunsthalle Nürnberg Projekttage für Berufsschulklassen an:

„Vom Umgang mit dem Raum – Technik, Wege, Mittel und Strategien“

Info bei P.Schröder: p.schroeder.kpz@gnm.de

Anmeldung: schulen@kpz-nuernberg.de

Der Dürer-Aktionsraum kommt!

..und jeden Tag trifft Wundersames, Seltsames und Erstaunliches für den Dürer-Aktionsraum ein, der für Familien zur Ausstellung “Der frühe Dürer” im GNM entsteht!

 

Dürer-Gymnasium inszeniert Selbstporträts für den Dürer-Aktionsraum

Die Vorbereitung zur großen Ausstellung “Der frühe Dürer” laufen auf vollen Touren. Das KPZ richtet dafür extra einen Aktionsraum für Familien ein, in dem man gemeinsam aktiv und auch kreativ werden kann. Für die Schüler des Dürer-Gymnasiums Nürnberg ist eine ganze Wand reserviert. Vier Jahrgangsstufen haben das Thema “Inszeniertes Selbstporträt” im Rahmen des Kunstunterrichts bearbeitet und dabei wunderbare Ergebnisse hervorgebracht. Letzte Woche wurde eine Auswahl der enstandenen Arbeiten von der Fotografin Tanja Elm professionell abfotografiert. Wir freuen uns auf die fertigen Arbeiten in der Ausstellung und hier schon mal ein Vorgeschmack mit ein paar Bildern von den Fototerminen:

Letzte Schönheitskorrekturen am Bild, Foto: Pirko Julia Schröder

Foto: Pirko Julia Schröder

Ein inszenierte Selbstporträt wird fotografiert, Foto: Pirko Julia Schröder

Das inszenierte Selbstporträt wird fotografiert, Foto: Pirko Julia Schröder

Schüler der fünften Klasse erarbeiteten Selbstporträts nach Dürer, Foto: Pirko Julia Schröder

Teilnehmer für Forschungsstudie gesucht

 

 

Im Rahmen eines von der STAEDTLER-Stiftung geförderten Forschungsverbundes untersucht das KPZ in Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen und dem Institut für Psychogerontologie (IPG) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), in welcher Weise sich der Umgang mit Kunst auf das Denken, die Gesundheit und die Persönlichkeit junger Menschen im Übergang ins Berufsleben auswirkt.

Hierzu sucht interdisziplinäre Arbeitsgruppe Studienteilnehmer, die vor Kurzem ins Berufsleben eingestiegen und zwischen 18 und 30 Jahre alt sind.

Die Studienteilnehmer werden im März/April 2012 mit psychometrischen Standard-Testverfahren sowie mit bildgebenden neurologischen Untersuchungen im Kopfklinikum getestet und nehmen anschließend an einem 10- wöchigen Kunstkurs im Germanischen Nationalmuseum teil (Mai/Juni/Juli 2012). Nach Abschluss der Kunstkurse werden alle Untersuchungen noch einmal im Kopfklinikum durchgeführt (Juli/August 2012)
Die Kunstkurse sind für die Teilnehmer kostenfrei, erfordern jedoch die Bereitschaft an den Prä- und Postuntersuchungen in der Kopfklinik teilzunehmen.

Weitere Informationen:
Anne Bolwerk & Devi Erath
09131 85 26832 oder anne.bolwerk@uk-erlangen.de

Sie erreichen uns montags zwischen 16-18 Uhr, dienstags und donnerstags zwischen 16-20 Uhr und freitags zwischen 12-16 Uhr oder Sie hinterlassen uns eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter – wir rufen gerne zurück!

Internationaler Fachaustausch “Acknowledging Narratives – Expressing Identities – Practicing Dialogue”

Welche Formen des Dialogs sind vor dem Hintergrund sozialer und politischer Diversität der Gesellschaft möglich? Welche historisch-politischen Zusammenhänge prägen die aktuellen Narrative einer Gesellschaft? Welche pädagogischen Konzepte können ein Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen gewährleisten? Während eines Austausches im September sowie November 2011 gingen das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg, die Organisation Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland (Berlin) und das Center for Humanistic Education at the Ghetto Fighters’ House Museum (Beit Lohamei Haghetaot, Israel) diesen Fragen nach: Insgesamt 20 Personen der drei Einrichtungen verbrachten dabei zunächst eine gemeinsame Woche in Berlin und Nürnberg und trafen sich dann erneut für sieben Tage in der Nähe von Akko in Israel.

In der Bundeshauptstadt ermöglichte ein Besuch der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz sowie des Anne-Frank-Zentrums vor allem Einblicke in die pädagogische Arbeit mit multinationalen Klassen und die grundsätzliche Verknüpfung von Holocaust-Erziehung mit der Gegenwart. Gleiches galt für die interaktive Ausstellung „7x jung“ (konzipiert von Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland), die sich als „Trainingsplatz für Zusammenhalt und Respekt“ charakterisieren lässt. Die Ausstellung „Villa Global“ des Jugendmuseums Schöneberg führte im Zusammenhang mit dem Thema Identität zu anregenden Diskussionen über die Aspekte Migration und Stereotypisierung.

Die Einwanderungsgesellschaft als Thema kulturpädagogischer Tätigkeit war dann auch in Nürnberg ein zentrales Thema – und zwar mit Blick auf die Veranstaltung „Globale Kommunikation“ (im Museum für Kommunikation) und das Projekt „da sein – Nürnbergs Wandel durch Migration“. Die Nürnberger Erinnerungslandschaft, bestehend aus dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, dem Memorium und der Straße der Menschenrechte ermöglichte außerdem Diskussionen über die Verknüpfung von geschichtlichem Lernen und aktueller Menschenrechtserziehung.

Im israelischen Beit Lohamei Haghetaot bot sich den Gästen aus Deutschland die Möglichkeit, das zentrale Arbeitsfeld des Center for Humanistic Education kennenzulernen, nämlich die pädagogische Arbeit mit jüdischen und arabischen Jugendlichen zum Thema Holocaust. Besonders eindrucksvoll war dabei das Gespräch mit Havka Raban, die als Jugendliche in einer Untergrundorganisation im Warschauer Ghetto aktiv war und als Holocaust-Überlebende den Kibbuz und das Ghettofighter Museum mitgegründet hat.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der pädagogischen Auseinandersetzung mit dem jüdisch-arabischen Konflikt in Israel.

Möglichkeiten der Spurensuche vor Ort ergaben sich auf dem Areal des nahegelegenen Kibbuz Shomrat, in den Küstenstädten Akko und Haifa sowie in Jerusalem.

Ein ausführlicher Bericht und eine umfassende fotografische Dokumentation des Gesamtprojekts folgen in Kürze.

Ingmar Reither und Gesa Büchert

Die Mitglieder des trilateralen Fachaustausches




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