“Hereingeschneit” – Ein winterlicher Aktionsnachmittag im Spielzeugmuseum

 

Trotz so gar nicht winterlicher Temperaturen schneiten am 03. Januar 2014 mehr als 70 Kinder im Alter zwischen 4 und 12 Jahren in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern zu einem erlebnisreichen Aktionsnachmittag in das Spielzeugmuseum in Nürnberg herein.

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Unter dem Motto „Hereingeschneit“  konnten im Spielbereich des Museums zwei Kreativwerkstätten besucht werden. Zum Einen wurden mit Hilfe von verschiedenen Holzmodeln aus Großmutters Zeit Tonreliefs mit einerselbsthärtenden Plaste geformt und sodann mit viel Freude bemalt.

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Auch für die Gestaltung einer eigenen farbigen Papier-Collage, die aus ausgeschnittenen  Spielzeugmotiven vergangener Zeiten individuell zusammengefügt und mit Buntstiften bemalt werden konnte, war der Andrang groß.

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Einige der Bastelbegeisterten versuchten sich gar an einer dreidimensionalen Popup- Collage.

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So beschäftigte sich diese Werkstatt spielerisch mit der aktuellen Sonderausstellung „Die Spielzeugstadt. Nürnberg und die Spielzeugwelt“.

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Um noch tiefer in die Welt der Spielzeuge hineinzutauchen, wurden zudem  zwei je 30-minütige Kurzführungen angeboten.  Zu „Kleiner Wohnen“ erhaschten die Besucher einen Einblick in die gemütlichen Puppenstuben des Biedermeiers  bis zu denen der 1940er Jahre.

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Ein weiterer Museumsrundgang widmete sich den „Winterlichen Spielfreuden“ der letzten Jahrzehnte bis heute.

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Mit der tatkräftigen Unterstützung von Museumspädagogen des KPZ und der Bastelneugierde aller Beteiligten wurde dieser Aktionstag am Ende der Weihnachtsferien zu einem unvergesslichen Erlebnis und stimmte wunderbar auf die kommende kalte Jahreszeit ein!

 

 

 

 

 

Vorweihnachtliches Extrembasteln in der Kunsthalle

Last-Minute-Weihnachtsschmuck Offene Werkstatt ohne Anmeldung

Es wird gebastelt, was das Zeug hält: Die Kunsthalle erstrahlt ganz im Schein der Jubiläumsausstellung “Forever Young. Über den Mythos der Jugend” und lädt zum vorweihnachtlichen Extrem-Weihnachtsbaumschmuck-Selbstmachen ein. Alles ist erlaubt! Hauptsache es funkelt!
So kommt alle (von 5 bis 101 Jahren) herbei und klebt Weihnachtsraketen, baut Krippen der besonderen Art und wer hat gesagt, dass Ochs und Esel die einzigen Vertreter des Tierreichs an der Krippe waren?!
Für Lebkuchen und Plätzchen für die passende Stimmung und Energieversorgung ist gesorgt.

Letzter Termin vor Weihnachten: Sonntag, 22.12.2013, 11 bis 15 Uhr

 

Vorweihnachtliches Extrembasteln in der Kunsthalle

Alle Welt in Aktion…

Collagen 2

Neben den Führungen durch das Museum konnten die Teilnehmerinnen des Projekts “Frau und Familie” auch selbst gestalterisch in Aktion treten. Herausgekommen sind eine Reihe sehr unterschiedlicher Collagen zu den Themen unserer Treffen. Die Ergebnisse sowie Fotos der Teilnehmerinnen vor ihrem Museums-Lieblingsobjekt werden bis Ende Januar im KPZ-Foyer gezeigt. Ein Besuch lohnt sich!

Collagen Kopie

Die Collagen entstanden an einem tatkräftigen Samstagnachmittag im KPZ, an dem eifrig gerissen, geschnitten und geklebt wurde. Die behandelten Themen reichten von “starken Frauen”, “Spielzeug und Familie”, über Tradition und Fortschritt bis hin zu den Unterschieden zwischen Frauen in Russland und in Deutschland.

Ausstellung 2

Die beiden Kooperationspartner waren sich bei der Ausstellungseröffnung einig: Ein sehr gelungenes Projekt! Frau Fixel (Leiterin des RDK) betont, dass durch die gemeinsame Gestaltung der kulturellen Szene das Miteinander gestärkt wird. Deshalb wird es auch weiterhin eine Zusammenarbeit zwischen dem KPZ und dem RDK geben!

Alle Welt im Bilde….

An einem Mittwochabend machten wir uns – zur Verwunderung einiger Besucher – mit Stativ, Beleuchtung, Kisten und weiteren Utensilien auf den Weg durchs Museum. Jede Teilnehmerin durfte sich ein Lieblingsobjekt zu unserem Thema aus dem Germanischen Nationalmuseum aussuchen und wurde neben diesem von der Fotografin Tanja Elm porträtiert. Die Fotografien werden derzeit, zusammen mit Collagearbeiten aus dem Workshop, bis Ende Januar 2013 in der Ausstellung “Frau und Familie” im KPZ-Foyer gezeigt.

Fotgrafie

Von links nach rechts: Viktorya L., Anna A.-P., Yevgeniya D., Natalia M.

Der absolute Favorit unter den Museumsobjekten waren übrigens die imposanten Nürnberger Puppenhäuser. In den folgenden Beiträgen erläutern die Teilnehmerinnen ihre persönliche Objekt-Wahl.

Viktoriya L.
Mein Lieblingsobjekt? Hochzeitskleidung. Naja, kann man ironisch sagen, hoffentlich wird diese Fotografie in meinem Leben etwas prognostizieren. Ich meine, irgendwann muss ich ja heiraten. Und dann das Thema überhaupt, die Kleidung und die Frage, welche Rolle die Kleidung bei den Frauen in unterschiedlichen zeitlichen Rahmen spielt. Das war für mich persönlich sehr interessant. So auch die Frage, ob das Kleid bei der Hochzeit schwarz oder weiß sein soll. Ich habe auch eine schwarze Mütze mitgebracht und mich farblich passend in Schwarz und Weiß gekleidet. Ich habe sogar ein bisschen recherchiert … Es hat mich das gesamte Thema interessiert. Und ich finde, es ist auch sehr aktuell.

Anna A.-P.

Mein Lieblingsobjekt? Die Puppe. Sie ist aus dem 18. Jahrhundert. Es hat mir sehr imponiert, dass sie eine Persönlichkeit hat und nicht einfach nur so süß dasteht. Diese Puppe spiegelt ihre Zeit, den damaligen Trend und die Mode von damals. Sie hat mich auch motiviert zu meinem selbstgestalteten Bild.

Yevgeniya D.

Mein Lieblingsobjekt? Ich habe das Bild mit der Gräfin von Bose ausgewählt, weil ich selbst Mutter bin und weil dieses Bild offen echte Muttergefühle zeigt. Besonders auffällig sind hier die Gesichter der Mutter und ihrem Kind, die Liebe und Zärtlichkeit ausstrahlen. Dieses Familienglück berührt das Herz jeder Frau, die bereits eine Mutter ist oder eine Mutter werden will.

Natalia M.

Mein Lieblingsobjekt? Ich lasse mich heute vor Puppenhäusern fotografieren. Eigentlich haben mir viele Objekte gut gefallen, aber vor jedem kann ich mich nicht fotografieren lassen. Ich habe die Puppenhäuser ausgewählt, weil sie einfach faszinierend für mich sind. Es ist so erstaunlich, wie viele Details und wie viel Arbeit in diesen Häusern steckt. Es waren sehr teure Spielzeuge für die damalige Zeit. Aber die Kinder durften nichts berühren in diesem Haus, nur gucken. Ja, sehr interessant! Natürlich kenne ich Puppenhäuser von früher, aber nicht in dieser Größe.

 

 

Forever Young – Der Jugendclub und die 180 Sekunden

Der Jugendclub des Staatstheaters Nürnberg  in der Kunsthalle: Ein Experiment! Und wie bei jedem echten Experiment ist natürlich das Ergebnis offen und durfte bei der ersten Präsentation vergangenen Donnerstag in der Jubiläumsausstellung der Kunsthalle „Forever Young. Über den Mythos der Jugend“ (noch bis zum 19. Januar 2014) neugierig bestaunt werden. Anders als vielleicht erwartet bewegen die Szenen das Publikum, in diesem Fall besser Betrachter genannt, nicht nach einem fest gelegten Zeitschema durch die Ausstellung. Es ist viel mehr so, dass man die Kunstausstellung wie gewohnt begehen kann. Und hier und dort Zeuge von theatralen Einsätzen von ca. 180 Sekunden werden. Ein wenig verunsichernd mag sich das am Anfang angefühlt haben. Schließlich weiß man ja nicht, ob man tatsächlich alles sieht und mitbekommt. Doch je mehr man sich auf diesen besonderen Ausstellungsgang einlässt, desto besser gelingt die Betrachtung der Werke in Kombination mit den gespielten Szenen. Neue Blickwinkel tun sich auf, die eigene Betrachtungsweise wird erweitert. Vielleicht kommen Assoziationen hinzu, angestoßen durch die die Texte und das Spiel der Jugendclubmitglieder. Was mir besonders gefallen hat, sind die eigenen Texte, die zu den Kunstwerken entstanden sind. Die Jugendlichen haben die Arbeiten, die rund um das Thema Kindheit und Jugend kreisen, als Auslöser für eigene Texte und Szenen genommen. Das Ergebnis ist mal nachdenklich, auch emotional, mal auffordernd, mal erzählend und kann neben leisen Tönen auch gern mal laut werden.

Es gibt noch vier Termine, sich das Experiment näher anzusehen:

je donnerstags, 28.11., 12.12. und 19.12.2013, ab 17 Uhr

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