Tag Archive for 'GNM'

Bronzekurs 2012 – Wieder ein voller Erfolg

Gießtag im Werkstatthof

Paul Müller-Brand prüft die Temperatur

Dreißig Kilogramm flüssige Bronze pro Gießvorgang

 Ausschmelzverfahren, verlorene Form und aufsteigender Guß

Die Spannung steigt…

Phönix aus der Asche

Wunderbar! Jetzt geht´s ans Nacharbeiten…

Taschenspiele für Familien – Ein neuer Begleiter durch die Wunderkammer Museum

Taschen in die Schließfächer! So lautet die unumstößliche Regel für Museumsbesucher. Doch ab 18. März 2010 gilt im Germanischen Nationalmuseum eine Ausnahme. Zeitgleich mit der Neueröffnung der Abteilung Renaissance – Barock – Aufklärung steht an der Museumskasse eine Tasche bereit, die regelrecht darauf wartet als begleitendes Utensil mitgenommen zu werden. Angesprochen sind Familien mit Kindern ab sechs Jahren.

Neun Spiele in der Tasche laden dazu ein, das Museum als das zu entdecken, was es auch sein kann: eine Wunderkammer, ein Raum also, der für spannende Forschungen und ungeahnte Entdeckungen geradezu geschaffen ist.

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Die Spiele stecken voller Rätsel und Überraschungen: Welches Bild ist hier wohl aus dem Rahmen gefallen? Welche Stoffe haben in Kaiserin Maria Theresias Kleiderkammer nichts zu suchen? Worüber unterhält sich ein Hirschkäfer mit einem Papagei? Wer ist Amor? Wer ist Psyche?

Bei der Erarbeitung der Taschenspiele verfolgten die Mitarbeiter des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ) die Leitidee, diese Wunderkammer auf vielerlei Art spielerisch zugänglich zu machen. Namen, Daten, Zahlen, Fakten: Das alles tritt zuerst einmal in den Hintergrund. Das unmittelbar Sichtbare, das keiner Erklärung bedarf, ist Ausgangspunkt für die Spielideen. Es geht zunächst darum, das Gefühl der Fremdheit in den hohen, ehrwürdigen Räumen buchstäblich zu überspielen.

Die Spiele führen zu neun Stationen, die in der reich bestückten Abteilung gut verteilt sind. Entscheidend für die Auswahl der Objekte war der Aspekt der Vielfalt und Abwechslung. Die Spielansätze berücksichtigen verschiedene Zugangsweisen und sprechen unterschiedliche Fähigkeiten an: Da muss genau hingesehen, gerätselt, verglichen und zugehört werden. Auch Geschicklichkeit und ein bisschen Mut sind gefordert. Erwachsene und Kinder sind dabei als Team angesprochen. Die Erwachsenen spielen mit, lesen vor, wo die Lesefähigkeit der Kinder nicht ausreicht und helfen bei der Orientierung.

Die Taschenspiele liegen in einer deutsch- und einer englischsprachigen Version vor. Ein buntes Faltblatt weist den Weg von Station zu Station. Es bildet alle neun Objekte ab und liefert ergänzende Sachinformationen. Dieses Faltblatt kann mit nach Hause genommen werden. Die Ausleihe der Tasche kostet nichts.

Wie war’s? Diese Frage steht auf dem Bogen, der bei der Rückgabe der Tasche an der Museumskasse ausgehändigt wird. Die so gewonnenen Hinweise werden den Museumspädagogen des KPZ für zukünftige ähnliche Vorhaben hilfreich sein.

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Konfirmandentag des KPZ im Germanischen Nationalmuseum

Am 30. Januar fand mit großem Erfolg der erste Konfirmandentag des KPZ im Germanischen Nationalmuseum statt. Es war richtig viel los: 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus den fünf Gemeinden Schwaig, Laufamholz, Reichelsdorf, St. Jobst und Seeleinsbühl-Leyh waren im Museum unterwegs, besprachen mit den KPZ-Pädagoginnen verschiedene Kunstwerke und Objekte und verarbeiteten ihre Eindrücke dann in einer der vier Kreativ-Werkstätten. Das Motto lautete “Grenzen erfahren//Grenzen X Konfirmandentag Kreativ-Werkstatt, Werküberschreiten”, und tatsächlich wurden Themen besprochen, die den  Menschen im Laufe seines Lebens immer wieder Neuland betreten lassen. Es ging um so große und grundlegende Themen wie “Abschiede und Neuanfänge”, “Gewalt und Krieg”, “Himmel und Hölle” und “Spielarten der Liebe”. Die Exponate des Museums halfen dabei, sich diesen Themen anzunähern. Dabei wurden ganz unterschiedliche Objekte betrachtet: von bronzezeitlichen Gräbern – die etwas über die Jenseitsvorstellungen unserer Vorfahren berichten – über mittelalterliche Tafelgemälde mit Darstellungen aus der christlichen Bildwelt bis hin zu modernen Gemälden, in denen Künstler ihre persönlichen Visionen vom Himmel oder der Hölle festgehalten haben.
Ganz unterschiedliche Techniken und Materialien wurden anschließend in den Werkstätten genutzt, um dieses spannende und vielfältige inhaltliche Programm künstlerisch zu verarbeiten. Die Jugendlichen hielten Gesten der Zuneigung und Liebe in Scherenschnitten fest, schufen Collagen zum Thema Gewalt, malten Himmelsgemälde oder erstellten einen kleinen Wald aus Stöcken, an denen sie Zettel mit ihren Wünschen und Erwartungen zum Thema “Abschied” und “Neuanfang” formuliert hatten.
Der Nachmittag verging bei all diesen Aktivitäten wie im Flug, und die Stimmung war sehr gut. Das KPZ freut sich, dass so viele Jugendliche mit dabei waren und im Museum miteinander ins Gespräch gekommen sind. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist geplant!

Kindergeburtstage im Museum

Achtung Kinder, aufgepasst: Im Museum darf nicht nur gelacht werden, hier lässt es sich auch prima Geburtstag feiern! Wolltet Ihr nicht schon immer einmal eine Zeitreise in die Steinzeit machen? Oder einmal so richtig aus dem Vollen schöpfen und aus den unterschiedlichen Materialien ein Wucherbild entstehen lassen? Oder ein Hinterglasbild? Oder ein Kunst-Drachenschattentheater? Vielleicht findet Ihr es cooler, Morsecodes und Geheimschriften auf die Spur zu kommen? Natürlich dürft Ihr auch unter den strengen Augen einer Lehrerin in einem Schulzimmer um 1910 Platz nehmen und mit dem Griffel schreiben. Oder  doch lieber eine Party im Schloß feiern oder gar einen kaserlichen Gast empfangen? Ihr seht schon, (fast) alles ist möglich für einen gelungenen Kindergeburtstag (auch bei Regenwetter):  Tanzen, verkleiden, Theater spielen, etwas Kreatives gestalten, rätseln…

Kindergeburtstag im Germanischen Nationalmuseum: "Wucherbild"

Kindergeburtstag im Germanischen Nationalmuseum: "Wucherbild"

Kindergeburtstage bietet das KPZ in vielen der Nürnberger Museen: im Germanischen Nationalmuseum, dem Kaserburgmuseum, dem Schloß Neunhof, dem Museum für Kommunikation in Nürnberg, dem Stadtmuseum Fembohaus, dem Tucherschloß, dem Museum Industriekultur oder dem Schulmuseum. Informiert Euch doch mal hier im Internet!




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