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Ausstellung “Kunst und Persönlichkeit” im KPZ eröffnet

Besucher betrachten die Arbeiten zum Thema "Malen nach Musik"

Besucher vor Arbeiten zum Thema "Malen nach Musik"

Großer Andrang bei der Ausstellungseröffnung

Besucher vor den Stillleben

Ab dem 28.9.2011 zeigt das KPZ eine Auswahl an Arbeiten und Dokumentationen aus vier Kunstkursen, die im Rahmen einer interdisziplinären Studie zur Wirkungsforschung veranstaltet wurden.
Unter dem Titel „Persönlichkeitsbildung durch künstlerisches Gestalten“ untersucht diese Studie die Effekte von rezeptiver Kunstbetrachtung und aktivem künstlerischen Schaffen auf neuronale Hirnaktivitäten und die Psyche der Kursteilnehmer. Ca. 60 Teilnehmer im Alter von 60 – 70 Jahren kamen von Mai bis Juli 2011 ins KPZ und waren dort einmal wöchentlich entweder aktiv bildnerisch tätig oder betrachteten
gemeinsam im Germanischen Nationalmuseum verschiedene Kunstwerke.
Unter dem Titel „Die eigene Spur“ ermöglichten es die produktiven Kunstkurse in einer offenen Werkstattatmosphäre, den eigenen künstlerischen Ausdruck zu entwickeln.
Das Konzept wurde von den Künstlerinnen Pirko Schröder vom KPZ und Sylvie Ludwig und Steffi Nikol erarbeitet. Verschiedene Themen und Aufgabenbereiche eröffneten unterschiedliche experimentelle Herangehensweisen an den künstlerischen Prozess. In 10 Abteilungen spiegelt die Ausstellung die Arbeitsschwerpunkte der Kunstkurse wider: Schnelle Zeichnungen, Die lebendige Linie, Blindzeichnen, Naturstudien, Stillleben, Malen zu Musik, Figur im Raum, Farbstudien und der Weg zur Abstraktion. Den Auftakt zur Ausstellung bildet in einer torartigen Situation ein Ausschnitt aus der großformatigen Gemeinschaftsarbeit „Die eigene Spur“ – hier erkundeten die Teilnehmer an einer meterlangen Papierwand in freier Bewegung die Möglichkeiten der Zeichnung zur Erfahrung von Körper und Raum.
Bei den rezeptiven Kunstkursen betrachteten die Teilnehmer gemeinsam mit den Kursleiterinnen Teresa Bischoff und Jutta Gschwendtner Kunstwerke verschiedener Epochen und Gattungen im GNM. Diese waren allgemeinen Themenfeldern wie „Mensch und Gesellschaft“, „Familie und Kindheit“, Alter und Vergänglichkeit“ zugeordnet. Schnell übten sich die Teilnehmer in einer zunehmend selbständigen Kunstbetrachtung und fanden persönliche Zugänge zu den Kunstwerken. In der Ausstellung sind sie mit ihrem Lieblingswerk porträtiert. In den beigefügten Texten und Gedichten erläutern sie ihre Faszination für die verschiedenen Kunstwerke.

Die Studie wird 2012 mit jüngeren Teilnehmern fortgeführt. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter:

Jennifer Scheel, Anne Bolwerk
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Psychogerontologie
Nägelsbachstraße 25, 91052 Erlangen
Tel.: 09131/85 – 26 832
E-Mail: scheel@geronto.uni-erlangen.de

Dr. Jessica Mack-Andrick
Tel.: 0911/1331-237
E-Mail: j.mack-andrick.kpz@gnm.de




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