Tag Archive for 'Museum Industriekultur'

Angie, Jogi, Heidi und Pep: Jugendliche zeichnen Karikaturen

„Klassiker Karikatur: Zeitgeschichte zugespitzt“ war der Titel eines 90minütigen KPZ-Angebots für Schulklassen im Rahmen der Ausstellung „Unverkennbar Haitzinger“ (Museum Industriekultur). Jugendliche ab der 9. Jahrgangsstufe setzten sich dabei im Rahmen einer Führung zunächst mit Themen und Techniken in ausgewählten Haitzinger-Karikaturen auseinander: Anhand von jüngsten Ereignissen aus den Bereichen Politik, Umwelt, Wirtschaft und Sport ging es vor allem um Erschließungskompetenz im Umgang mit Quellen. In der anschließenden Workshop-Phase zeichneten die Jugendlichen in Kleingruppen unter Anleitung selbst Karikaturen und gingen dabei praxisorientiert den folgenden Überlegungen nach: Welche tagesaktuellen Themen eignen sich besonders gut für eine karikierende Darstellung – und welche vielleicht nicht? Wie „übersetze“ ich geeignete Themen in „Sprachbilder“? Und: Was lösen unsere Karikaturen bei BetrachterInnen aus? Continue reading 'Angie, Jogi, Heidi und Pep: Jugendliche zeichnen Karikaturen'

Südstadtkids II

Nachdem uns die ersten Nachfragen ereicht haben, will ich mal den aktuellen Entwicklungsstand des Museumsspiels mitteilen. Einen Namen hat es auch schon:  "Museums Boss". Vielleicht wird es ja mal Bestandteil eines Assessment-Centers, wer weiß. Also, das Museum Industriekultur sucht einen neuen Boss. Bis zu vier Kompetenzteams bewerben sich für diesen Job. Dafür müssen sie jeweils eine moderne Museumslinie erstellen und sie so interessant wie möglich gestalten. Vorbereitung: 1. Spielplan, Spielkarten und andere Materialien werden als Download zur Verfügung gestellt. Die Spielanleitungen sollen als Videos verfügbar sein. 2. Die Gruppe richtet sich einen "spielbaren" Raum her mit mindestens einem PC mit Internetanschluß und Drucker. Ausreichend Papier und Stifte sind selbstverständlcih. 3. Es werden die vier Komptenzteams gebildet, die gegeneinander antreten, sowie die Gesamtspieldauer festgelegt. Jetzt kann es losgehen: Wie bei einem "normalen" Brettspiel bedienen die Teams das Spielfeld mit Aktions-, Quiz-, Ereignis- und Spezialkarten. So kann eine Aktionskarte bedeuten, ein Bild von einem Firmeneingang zu machen und alles über diese Firma herauszufinden. Quizkarten geben bestimmte Antworten vor, Ereigniskarten beeinflussen den Spielverlauf und Spezialkarten bringen zusätzliche Spielideen, z.B. sammle  fünf Ideen, die man in eine gute Museumspräsentation einbauen könnte. Neben diesen Spielphasen auf dem Brett, gibt es noch Arbeitsphasen, bei denen sich die Teams Ausstellungsobjekte erarbeiten und in ihre Museumslinie einbauen. Dabei kann es zur Feldforschung vor Ort kommen, aber auch zu intensiven Internetrecherchen. Da man so sehr lange spielen könnte, ist es  wichtig, zu Beginn die Spieldauer festzulegen. Richtzeiten werden noch erarbeitet. Ebenso müssen sich die Südstadtkids noch Gedanken machen, nach welchen Kriterien die beste Museumslinie zu bewerten sein wird. Ich danke dem Betreuer der Gruppe, Heiko Thurner, sehr für den guten Informationsfluss und freue mich, demnächst wiedermal dabei sein zu können, wenn dieses anspruchsvolle wie auch unterhaltsame Spiel weiter Gestalt annimmt.



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