Kunstvilla im KunstKulturQuartier

Kunst in Nürnberg von 1900 bis heute

kunstvilla

KPZ-Angebot für Schulen in der Kunstvilla im KunstKultuQuartier
Nun ist es soweit: Die Kunstvilla – das neue Museum in Nürnberg für regionale Kunst – öffnete am 24. Mai seine Pforten! Die denkmalgeschützte historische Villa in der Blumenstraße wurde für ihre neue Bestimmung als Ausstellungsgebäude aufwändig renoviert und umgebaut. Sie bietet nun mit fast 600 qm Ausstellungsfläche Raum für Kunst von 1900 bis in die Gegenwart aus den städtischen Beständen und von öffentlichen und privaten Leihgebern.
 


„Alte Villa - neues Haus: Eine Villa voller Kunst!“
Lernt die Kunstvilla kennen! Es gibt viel zu entdecken in dem neuen alten Haus: wer hat es erbaut, wer lebte hier früher und was haben Nürnberger Künstler früher und heute geschaffen. Rund um die Villa und die Nürnberger Kunst könnt ihr mitmachen, Interessantes finden und schließlich ein selbstgestaltetes Stück mitnehmen.

Für KiGa 5+ GS

Dauer 90 Minuten
Lehrplanbezug GS Ku 1/2 L2 Ku 3/4 L2 HSU 3/4 4.2

„Ein Bild, ein Werk, ein Künstler – Bildbetrachtung intensiv“
Ein Bild, ein Werk, ein Künstler – Bildbetrachtung intensiv Wir betrachten ein Werk in der Kunstvilla ganz intensiv und begeben uns auf die Spur des Künstlers. Was nehmen wir gemeinsam wahr? Wir nähern uns dem Werk mit mehreren Sinnen und nehmen es im praktischen Teil zum Anlass für ein eigenes Bild. In der

Für KiGa 5+ GS

Dauer 90 oder 120 Minuten
Lehrplanbezug GS Ku 1/2 L1 Ku 3/4 L1

 

„Stadt, Land, Fluss – Die Landschaftswerkstatt in der Kunstvilla“
Ob es die Sehnsucht nach der Ferne ist oder auch der Blick auf Vertrautes: Landschaftsmalerei ist ein großes Thema in der Kunstvilla. Wir erkunden, welche Blicke die Maler auf die Leinwand gebannt haben und danach lädt euch die Landschaftswerkstatt ein, selbst verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren: vom Panorama zur konstruierten Komposition!

Für MS 5-9 RS 5-9 Gym 5-9 FZ

Dauer 90 oder 120 Minuten
Lehrplanbezug
MS Ku 5.1/6.1/8.2
RS  Ku 9.1
Gym Ku 6.1/9.1


„Ein neues Zuhause für Nürnbergs Kunst“
Endlich gibt es mit der Kunstvilla in Nürnberg ein Museum für regionale Kunst. Neben ihrer eigenen bewegten Geschichte vermittelt die Kunstvilla das künstlerische Geschehen in den wechselvollen Zeiten seit 1900. Wie bilden sich die großen Strömungen der Kunstgeschichte in Nürnberg ab? Welche Künstlerpersönlichkeiten prägten die Stadt? Und wie zeigt sich der Bruch und Neubeginn nach 1945?
Dauer: 60 Minuten

Für RS 10 Gym 10+ FOS B


Lehrplanbezug
RS  Ku 10.2
Gym Ku 12.1

 

Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
fon (0911) 1331-241
fax (0911) 1331-318
email schulen@kpz-nuernberg.de

Unser Angebot für den Schulbereich können Sie

kunstvilla

Hinweis als PDF (0,5 MB) downloaden.

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„Klasse Wilhelm! Burghart, Eppich, Hasselt, Heyduck, Koller, Reichart, Vornberger und ihr Lehrer Hermann Wilhelm“
Sonderausstellung in der Kunstvilla im KunstKulturQuartier,
21. April bis 2. Oktober 2016

bildHermann Wilhelm (1897-1970) ist einer der Künstler, die heute fast vergessen sind, obwohl er großen Einfluss auf die Nürnberger Kunstszene Nürnbergs hatte.
Wilhelm studierte nach seinem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg zunächst an der Nürnberger Kunstgewerbeschule. Wilhelm studierte nach seinem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg zunächst an der Nürnberger Kunstgewerbeschule. Von 1925 bis 1931 lebte er in Berlin, wo er seine künstlerische Ausbildung abschloss und lebenslang prägende Kontakte zu den Künstlergrößen  von Max Liebermann bis Carl Hofer schloss. Nach seinem erneuten Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg wurde er 1946 als Professor für freie Malerei an die in Ellingen ausgelagerte Nürnberger Kunstakademie berufen.
Während sein Frühwerk durch Kriegseinwirkung weitgehend zerstört ist, zeigt sein reiches Nachkriegsschaffen den Diskurs mit der Kunst der zwanziger, vierziger und fünfziger Jahre, mit dem er in Nürnberg die Diskussionen um die Moderne in Gang brachte. Zu seinen Schülerinnen und Schülern gehörten u.a. Gerhard Baumgärtel, Toni Burghart, Egon Eppich, Lydia Hasselt, Brigitta Heyduck, Oskar Koller, Christian Kruck, Linde Kruck-Körner, Theodor Reichart und Franz Vornberger.
Die Ausstellung zeigt alle Facetten des Schaffens von Hermann Wilhelm und stellt seine Schülerinnen und Schüler anhand von einzelnen Positionen vor.

 

Für Grundschule (Klasse 1 bis 4) und Kindergarten ab 5 Jahren, 120 Minuten
„Die kleine Farbschule“
Hier können die Kleinen prima von den Großen lernen. Die Sonderschau zeigt die Arbeiten des Malereiprofessors Hermann Wilhelm und seiner Schülern, von denen manche in Nürnberg später richtig bekannt geworden sind. Es geht bei unserem Rundgang darum, wie damals ein Malereistudium ablief. Wir betrachten einige der Werke intensiv, vor allem wie Farben eingesetzt sind. Im praktischen Teil geht es ums Mischen und um Farbkontraste. Wir machen Farbexperimente mit Acrylfarben und begeben uns so auf die Wege der Klasse Wilhelm.

 

Ab der Klasse 5 bis Oberstufe, 120 Minuten
„Die Malklasse“
Malerei ist Farbe und Form: Beim Malereiprofessor Hermann Wilhelm und seinen Studenten kann man das in besonderer Weise an den Originalen studieren. So kommt bei diesem Angebot auch der Farbe, ihrem Einsatz und ihrer Wirkung eine besondere Rolle zu. Wie setzten der (Mal-)Lehrer und seine Schüler die Farbe ein? Wir besprechen direkt an den Werken die Kontrastlehre Johannes Ittens mit kleinen Versuchen und im praktischen Teil werden die Schülerinnen und Schüler selbst zu Farbforschern, die nach einem Misch-Crash-Kurs (mit Wettbewerb) der besonderen Wirkung der Farben - auch im synästhetischen Bereich - nachspüren.

 

Ab die Oberstufe, 90 Minuten
„Auf dem Weg zur Abstraktion – Malen nach 45“
Wie kann man sich das Studieren in einer Malklasse nach dem zweiten Weltkrieg vorstellen? Wie lehrte ein Professor Malerei? In der Kunstvilla gehen wir diesen Fragen bei unserem Rundgang nach. Es lassen sich bei den Werken Wilhelms und seiner – später auch bekannter als ihr Lehrer gewordenen -  Studenten Werke entdecken, die das gesamte Spektrum der Malerei nach ʼ45 zeigen - vom Spätexpressionismus bis zu beispielhaften Wegen in die Abstraktion. An den Porträts, Stillleben, Landschaften und abstrakten Werken zeigt sich ein Ringen um den Ausdruck von Farbe und Form, der auch den Neubeginn in der Malerei nach dem zweiten Weltkrieg kennzeichnet.

Eintritt frei für Schüler im Klassenverband; KPZ-Gebühr: 30 Euro
Anmeldung: Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ), Abteilung Schulen und Jugendliche, tel.: 0911-1331-241 oder eMail: schulen@kpz-nuernberg.de

 

Lehrerinformationsveranstaltung
Freitag, 22. April 2016, 16 bis 17:30 Uhr, ohne Anmeldung
Mit Dr. Andrea Dippel, Leiterin Kunstvilla, und Pirko Schröder, KPZ

Kunstvilla
im KunstKulturQuartier
Blumenstraße 17
90402 Nürnberg

Haltestelle: U-Bahn Wöhrder Wiese, Hauptbahnhof, Tram Marientor
Verwaltung: Lorenzer Str. 32, 90402 Nürnberg

Tel. 0911 – 231 14015
Fax 0911 – 231 3721

kunstvilla@stadt.nuernberg.de
www.kunstvilla.org
Öffnungszeiten: Di, Do-So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr

Eintritt: 5 Euro einschließlich Sonderausstellung; 2,50 Euro nur Dauerausstellung, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei, Mittwoch während der Abendöffnung 18 – 20 Uhr freier Eintritt.

Website

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Angebot für den Schulbereich können Sie
Hinweis als PDF downloaden.

 

 

 

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Stand: 11.04.2016, 10:58 Uhr

 

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Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt Nürnberg und der Stiftung Germanisches Nationalmuseum.