Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Das KPZ ist stets darum bemüht, dass die von uns durchgeführten Veranstaltungen reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden stattfinden. Um Unklarheiten und Missverständnisse schon im Ansatz zu vermeiden, haben wir auf dieser Seite für unsere Kunden unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) hinterlegt. Bei Buchung einer unserer Veranstaltungen erkennen unsere Kunden die in den AGB aufgeführten Bedingungen an.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ)

 

§1 Geltungsbereich – Vertragsgegenstand

Diese AGB gelten für alle vom KPZ angebotenen Veranstaltungen. Hierzu zählen Veranstaltungen für Schulklassen, öffentliche Führungen, Gruppenführungen, Kindergeburtstage und Kurse.


§ 2 Vertragsabschluss / Anmeldung

  1. Das KPZ bietet anmeldepflichtige und anmeldefreie (öffentliche) Veranstaltungen an.

  2. Der Vertrag für anmeldepflichtige Veranstaltungen kommt durch Anmeldung des Teilnehmers und Bestätigung durch das KPZ zustande. Die Anmeldung und die Bestätigung können telefonisch oder in Textform (z.B. per E-Mail, Brief oder Fax) erfolgen.

  3. Bei der Online-Buchung unterbreitet der Kunde durch das Ausfüllen des Formulars auf der Website des KPZ das Angebot zum Vertragsabschluss. Eine Annahme des Angebotes erfolgt durch Buchungsbestätigung des KPZ per E-Mail, Brief oder Fax an den Kunden.

  1. Bei Veranstaltungen mit einer Mindestteilnehmerzahl kommt der Vertrag unter der aufschiebenden Bedingung zustande, dass die Mindestteilnehmerzahl erreicht wird.

  2. Die maximale Teilnehmerzahl an den Veranstaltungen und Kursen kann beschränkt sein. Bei anmeldepflichtigen Veranstaltungen werden die Anmeldungen, unabhängig von der Art der Buchung, in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

  3. Kann eine Anmeldung nicht berücksichtigt werden, teilt das KPZ dies dem Kunden mit.

  4. Bei Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche sind die in den Programmen ausgewiesenen Altersbeschränkungen zu beachten.

  5. Für die Richtigkeit der im Online-Auftritt des KPZ unter www.kpz-nuernberg.de enthaltenen Veranstaltungsdaten wird keine Gewähr übernommen.



§ 3 Gruppenpreise und Gruppengröße

  1. Die Preise für Gruppenführungen verstehen sich, wenn nicht anders vereinbart, für Gruppen von 2 bis max. 25 Personen.

  1. Sofern ein Gruppenentgelt vereinbart ist, bleibt es bei diesem Entgelt in voller Höhe, auch wenn sich die Teilnehmerzahl reduziert.

  2. Schulklassen können für museumspädagogische Veranstaltungen grundsätzlich nicht zusammengelegt werden.

§ 4 Zahlungsbedingungen
Das Entgelt für die Veranstaltung des KPZ ist vor Beginn der Veranstaltung an der Kasse des jeweiligen Museums zu entrichten. Ist eine Rechnungsstellung vereinbart, ist das Entgelt innerhalb von 10 Tagen nach Zugang der Rechnung auf das Konto des KPZ zu überweisen.

 

§ 5 Stornierungsbedingungen (bei anmeldepflichtigen Veranstaltungen)

  1. Der Kunde kann die Anmeldung ohne Angabe von Gründen bis zum vierten Werktag vor dem Veranstaltungstermin kostenlos stornieren. Eine Stornierung kann nur in Textform (z. B. E-Mail, Brief, Fax) erfolgen.

  2. Bei einer Stornierung nach Maßgabe der Nr. 1 wird eine bereits erfolgte Zahlung zurückerstattet. Bei einer Stornierung ab dem dritten Werktag vor dem Veranstaltungstermin ist vom Kunden das vereinbarte Entgelt zu zahlen. Gleiches gilt bei Nichterscheinen zu Veranstaltungsbeginn.

  3.  Bei Führungen beträgt die Wartezeit des Museumspädagogen max. 15 Minuten. Ein Anspruch auf Durchführung der Führung nach Ablauf des vereinbarten Termins besteht nicht.

  4. Maßgeblich für den Zeitpunkt der Stornierung ist deren Zugang beim KPZ. Die Beweislast für den rechtzeitigen Zugang der Stornierungserklärung beim KPZ obliegt dem Kunden.

§ 6 Rücktritt des Veranstalters

Das KPZ ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten. Ein solcher ist insbesondere dann gegeben, wenn die Veranstaltung aus nicht vom KPZ zu vertretenden Gründen, wie z.B. Erkrankung des Museumspädagogen, Sperrung der vorgesehenen Räumlichkeiten oder höhere Gewalt abgesagt werden muss. Schadensersatzansprüche stehen dem Kunden in diesen Fällen nicht zu. Im Fall des Rücktritts des KPZ werden bereits gezahlte Entgelte vollständig zurückerstattet.

 

§ 7 Verschiebung von Veranstaltungen

Das KPZ behält sich vor, aus triftigen Gründen wie z.B. starkem Besucherandrang oder kurzfristigem Ausfall von Museumspädagogen Veranstaltungen um bis zu 30 Minuten nach dem vorgesehenen Termin zu verschieben, soweit dies dem Kunden zumutbar ist. Dies führt nicht  zur Reduzierung des Entgelts.


§ 8 Durchführung/Haftung

    1. Das KPZ ist  verantwortlich für die Durchführung der jeweiligen Veranstaltung. Jegliche Haftung des KPZ, dessen Gesellschafter (Stadt Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum), Vertreter oder Erfüllungsgehilfen für Schäden des Kunden ist ausgeschlossen, es sei denn, der Schaden beruht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des KPZ, dessen Gesellschafter (Stadt Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum), Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Kein Haftungsausschluss besteht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit von Kunden, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des KPZ, dessen Gesellschafter, Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

    2. Das KPZ ist nicht verantwortlich für den Zustand und die Beschaffenheit der Räumlichkeiten der jeweiligen Museen, in denen Veranstaltungen des KPZ durchgeführt werden. Die Verkehrssicherungspflicht liegt insofern alleine und ausschließlich bei den Museen selbst bzw. bei dessen Trägern.

    3. Eine Ausnahme hiervon gilt für die speziellen Veranstaltungsräume des KPZ im Germanischen Nationalmuseum und im Spielzeugmuseum. Bei diesen obliegt dem KPZ auch die Verkehrssicherungspflicht. Für aus der Verletzung dieser Pflicht resultierende Schäden gelten Nr. 1, Sätze 2 und 3 entsprechend.

    4. Die Teilnehmer der Veranstaltungen des KPZ sind verpflichtet, die Hausordnung des jeweils besuchten Museums einzuhalten. Bei Teilnahme von Minderjährigen sind deren jeweilige Aufsichtspflichtige dafür verantwortlich. Werden Kinder museumspädagogisch betreut, ohne dass dabei ein Aufsichtspflichtiger anwesend ist, übernehmen die betreuenden Museumspädagogen die Aufsichtspflicht. Bei Veranstaltungen für Schulklassen liegt die Aufsichtspflicht bei der Lehrkraft, bei Kinder- und Jugendgruppen beim Leiter der Gruppe.


§ 9 Aufrechnung

Die Aufrechnung gegen Forderungen des KPZ ist ausgeschlossen, es sei denn, die Gegenforderung des Kunden ist unstreitig oder rechtskräftig festgestellt.

 

§ 10 Datenschutz

Alle personenbezogenen Daten werden vertraulich behandelt. Das KPZ ist berechtigt, die für die Buchung und Durchführung der Veranstaltung erforderlichen Daten nach Maßgabe des Bayerischen Datenschutzgesetzes zu erheben, zu speichern, zu nutzen und an mit der Durchführung der Veranstaltung beauftragte Dritte zu übermitteln, soweit dies für die Erfüllung der Aufgaben des KPZ erforderlich ist. 

 

§ 11 Schlussbestimmungen

1. Soweit es rechtlich zulässig ist, wird als Erfüllungs- und Zahlungsort der Sitz des KPZ vereinbart.
2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

 

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Stand: 07.12.2011, 19:47 Uhr

 

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Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt Nürnberg und der Stiftung Germanisches Nationalmuseum.