Germanisches Nationalmuseum

Angebote für Schulklassen und Jugendgruppen

 

Von Kirchner bis Baselitz.
Ein Jahrhunderterbe: Die Sammlung Hans Kinkel

Sonderausstellung im Germanischen Nationalmuseum
11. Mai bis 10. September 2017

Der 2015 verstorbene Kunstschriftsteller und Photograph Hans Kinkel war nicht nur ein aufmerksamer Beobachter der deutschen Kunstszene des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein bedeutender Sammler. Seine exquisite Sammlung von fast 400 Handzeichnungen, die er der Graphischen Sammlung des Germanischen Nationalmuseums als Vermächtnis hinterließ, schlägt einen weiten Bogen über die deutsche Zeichenkunst des 20. Jahrhunderts – von Kirchner bis Baselitz. Mit einer Auswahl von 100 Blättern gibt die Ausstellung einen ersten Überblick über das Vermächtnis.
Sie beginnt mit Zeichnern der älteren Generation wie Max Klinger, Lovis Corinth und Käthe Kollwitz, sowie Beispielen der expressionistischen Zeichnung von Ernst-Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff. Den Schwerpunkt und die größte Sammlungsdichte bilden jedoch die Zeichner der 1920er Jahre in ihren verschiedensten Facetten: Sowohl der aggressive Verismus von George Grosz als auch der kritische Realismus von Karl Hubbuch, Rudolf Schlichter oder Jeanne Mammen ist hier vertreten.
Herausragende Beispiele neusachlicher Zeichnung – etwa von Wilhelm Schnarrenberger – fehlen ebenso wenig wie der magische Realismus eines Franz Radziwill. Da der Sammler sich als Porträtist seines Jahrhunderts fühlte, nehmen Porträts einen bedeutenden Platz ein. Bildnisse zahlreicher Repräsentanten der künstlerischen Avantgarde schildern das Gesicht einer ganzen Epoche. Weitere thematische Schwerpunkte liegen in der Darstellung des Großstadtlebens, des Abenteuers der Abstraktion sowie bei der Bildhauerzeichnung. Bei seinem Überblick beschränkte sich der Sammler nicht auf große Namen: Er berücksichtigte gleichermaßen zu Unrecht vergessene Künstler wie Hans Meid, Paul Holz oder Rudolf Großmann, deren Zeichnungen in der Ausstellung wieder zu entdecken sind.

 

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Angebote für Schulklassen und Jugendgruppen

 

Mit Bleistift, Feder und Kohle
Porträts, Großstadtszenen, Bildhauerzeichnungen und auch abstrakte Darstellungen – die Ausstellung zeigt deutsche Zeichenkunst des 20. Jahrhunderts: Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Ernst Ludwig Kirchner, Goerge Grosz; um nur einige Namen zu nennen. Die Schülerinnen und Schüler lernen das große Spektrum bei einem Rundgang kennen. Dabei fangen sie ihre Eindrücke ein und machen sich kleine Skizzen. Diese sind später Grundlage, um im Werkraum mit Bleistift, Feder und Kohle eine eigene Zeichnung anzufertigen, die dann mitgenommen werden kann.

Dauer 90 Minuten
5. bis 8. Jahrgangsstufe von Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien


Gesprächsführung kreativ!
Während des Rundgangs, der den ganzen Facettenreichtum deutscher Zeichenkunst im 20. Jahrhundert aufzeigt, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre Eindrücke nicht nur im Gespräch, sondern auch mit Bleistift und Papier festzuhalten.

Dauer 90 Minuten
Ab der 9. Jahrgangsstufe von Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien

 

Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
Tel (0911) 1331-241
Fax (0911) 1331-318
E-Mail schulen@kpz-nuernberg.de

Das Informationsblatt
Museum & Schule aktuell zur Ausstellung können Sie hier Hinweis als PDF downloaden

Hinweis Was Sie beachten sollten, wenn Sie diese Angebote buchen.

 

 

 

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Stand: 12.04.2017, 17:16 Uhr

 

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Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt Nürnberg und der Stiftung Germanisches Nationalmuseum.