Kunsthalle Nürnberg

Angebote für Schulen und Jugendgruppen


___________________________________________________________

Angebote zur aktuellen Sonderausstellung

 

Houlihan - skinny grand piano, 2015Benjamin Houlihan. Salad Days
& Mona Ardeleanu

Ausstellung in der Kunsthalle Nürnberg
1. Juni bis 13. August 2017

Der Ausstellungstitel „Salad Days“ bezieht sich auf ein Shakespeare-Zitat „My salad days, / When I was green in judgment, cold in blood ...“ aus „Antonius und Cleopatra“ als Synonym für die glückliche und unbeschwerte Zeit der Jugend. Unter diesem Titel präsentiert die Kunsthalle Nürnberg Werke von Benjamin Houlihan (*1975), der an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold studierte und 2015 den Kunstpreis der Stadt Nordhorn erhielt.

Benjamin Houlihans Werke sind geprägt durch ein kluges Spiel mit den traditionellen Kategorisierungen der Kunst. Seine Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen verweigern sich der Begrenzung eines Mediums und verwischen die klassischen Gattungsgrenzen: Malerei ist keine Kunst der Fläche, sondern sie wächst volumenhaft in den Ausstellungsraum. Zeichnung entwickelt eine skulpturale Dimension oder wird mit einer bildhauerischen Fragestellung verhandelt. Skulptur ist nicht zwingend Masse, sondern kann auch als filigrane Zeichnung im Raum erscheinen. Damit unterläuft er unsere Sehgewohnheiten und Erfahrungswerte, und wir entdecken immer wieder Dinge, die eigentlich nicht sein können, wie z. B. ein Klavierflügel, der – jeglicher statischen Logik widersprechend – als zarte Linienführung im Raum steht.

Ardeleanu - The Bow 2016/IIIm gleichen Zeitraum werden im Projektraum der Kunsthalle Arbeiten von Mona Ardeleanu (*1984 in Lörrach), der 12. Stipendiatin des Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums, gezeigt. Im Mittelpunkt ihrer Malerei stehen präzise konstruierte, phantastische Objekte, die die Künstlerin selbst als „Körper“ bezeichnet. Konstruiert aus gemaltem Stoff, Spitze, Schnur oder auch Fell erzeugen diese Körper zahlreiche Assoziationen. Die teils „altmeisterlich“ erscheinende Akribie und Detailverliebtheit der Malerei spielen mit der Wahrnehmung des Betrachters: Die Körper, die ihm auf den ersten Blick vertraut erscheinen, erweisen sich auf den zweiten Blick als surreal verschlüsselt und der Logik widersprechend.

 

Angebote zur Ausstellung


Lehrerinformationsveranstaltung
Freitag, 2. Juni 2017, 16 Uhr (90 Minuten, ohne Anmeldung) mit Dr. Harriet Zilch (Kuratorin der Kunsthalle Nürnberg) und Pirko Schröder (KPZ).


Entwickle deinen Blick!
Möbel, die schon fast nicht mehr da sind! Ein Künstler, der in einem Raum den ganzen Boden und alle Wände verwandelt! Benjamin Houlihans Arbeiten verändern unseren Blick auf die Dinge und den Raum. Bei einem Gang durch die Ausstellung erleben wir Installationen, Objekte und veränderte Alltagsgegenstände. Im Projektraum begegnet uns die faszinierende Illusionsmalerei von Mona Ardeleanu. Beim praktischen Teil können die Schülerinnen und Schüler mit einem kleinen geschickten Trick selbst ihren „Blick“ verändern: Aus Pappe werden „Kunst“-Brillen!

Dauer 90 Minuten
Ab der 3. Jahrgangsstufe von Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderzentren, Fachoberschulen und Beruflichen Schulen


Gesprächsführung

Dauer 60 Minuten
Ab der 10. Jahrgangsstufe von Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderzentren, Fachoberschulen und Beruflichen Schulen

 

Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
Tel (0911) 1331-241
Fax (0911) 1331-318
E-Mail schulen@kpz-nuernberg.de

 

 

 

Das Informationsblatt
Museum & Schule aktuell zur Ausstellung können Sie hier Hinweis als PDF downloaden

Hinweis Was Sie beachten sollten, wenn Sie diese Angebote buchen.

 

 

 

 

 

 

 

 


___________________________________________________________

Angebote zur folgenden Sonderausstellung

 

„The Room for Forbidden Books, 2014“, Aufnahme von Claus Michel © VG Bild-Kunst Bonn, 2017Alicia Framis - Fearless

Ausstellung in der Kunsthalle Nürnberg
14. September bis 12. November 2017

Die in Amsterdam lebende Künstlerin Alicia Framis (*1967 in Barcelona) wurde international bekannt mit Projekten wie der Modenschau Anti_Dog (2002 - 2003) für den niederländischen Pavillon auf der 50. Biennale in Venedig (2003), den Secret-Strike-Filmen (2003 - 2006) oder den Wishing Walls.
Mit ihren Installationen, Kostümen, Architektur-Skulpturen und Performances thematisiert Framis kollektive, gesellschaftliche Sehnsüchte oder Ängste und entwickelt fantasievolle Lösungen für die Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Problemfeldern. Das von Framis entwickelte Ausstellungs-Setting weist Bezüge zu Mode, Architektur und Design auf und ist meist auf die aktive Beteiligung des Publikums ausgerichtet. „Century 22, Performance at Stedelijk Museum Amsterdam, 2017“, Aufnahme von Maarten Nauw, © VG Bild-Kunst Bonn, 2017Neben Videos, Fotografien, Zeichnungen und Objekten wird Alicia Framis in der Kunsthalle Nürnberg auch Beispiele aus ihrer Werkgruppe der Forbidden Rooms präsentieren, so z. B. einen Raum mit verbotenen Büchern.
Alicia Framis studierte an der Universität in Barcelona und an der École des Beaux Arts in Paris. Sie schloss ihr Studium am Institut d’Hautes Etudes in Paris und an der Rijksakademie Van Beeldende Kunsten in Amsterdam ab.

 

Angebote zur Ausstellung


Lehrerinformationsveranstaltung
Freitag, 15. September 2017, 16 Uhr (90 Minuten, ohne Anmeldung) mit Ellen Seifermann (Leiterin der Kunsthalle Nürnberg) und Pirko Schröder (KPZ).


„Screaming Room, 2013“, Aufnahme von Alicia FramisWishing Wall, Screaming Room
und der ganze große Rest

Die meisten Arbeiten von Alicia Framis brauchen den Betrachter als aktiven Teilnehmer: Zum Beispiel im Screaming Room, der, wie der Titel schon sagt, seine Bestimmung erst durchs Schreien bekommt. Die Schülerinnen und Schüler erleben sich so während des Rundgangs als aktive und mitgestaltende Akteure der Ausstellung. Die Künstlerin greift oft gesellschaftlich viel diskutierte Themen auf, wie z. B. das Ungleichgewicht zwischen dem Bedürfnis nach mehr Sicherheit durch Überwachung im öffentlichen Raum und dem gleichzeitigen Bedürfnis nach Privatsphäre des Einzelnen. Wie viel „Security“ brauchen wir? Genau dies thematisiert eine Performance, die zur Eröffnung in der Kunsthalle stattfinden wird und die als Dokumentation in der Ausstellung verbleibt. Mit kleinen performativen Übungen spielen die Schülerinnen und Schüler selbst die Erfahrung durch, bewusst wahrzunehmen und wahrgenommen zu werden.

Dauer 90 Minuten
Ab der 7. Jahrgangsstufe von Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderzentren, Fachoberschulen und Beruflichen Schulen

 

 

Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
Tel (0911) 1331-241
Fax (0911) 1331-318
E-Mail schulen@kpz-nuernberg.de

 

 

 

Das Informationsblatt
Museum & Schule aktuell zur Ausstellung können Sie hier Hinweis als PDF downloaden

Hinweis Was Sie beachten sollten, wenn Sie diese Angebote buchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Stand: 04.08.2017, 16:06 Uhr

 

Logo Stadt Nürnberg Logo GNM
Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt Nürnberg und der Stiftung Germanisches Nationalmuseum.