Stadtarchiv Nürnberg

Das Stadtarchiv ist die zentrale städtische Dienststelle für alle Fragen zur Nürnberger Stadtgeschichte. Als "Gedächtnis der Stadt Nürnberg" werden dort stadtgeschichtlich wichtige Unterlagen archviert, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen und die Sie dort einsehen und auswerten können.
Ausstellung im Stadtarchiv

Dageblieben!
Zuwanderung nach Nürnberg gestern und heute
Die ursprünglich im Stadtarchiv gezeigte Ausstellung anlässlich des 50. Jahrestags des Anwerbeabkommens mit der Türkei ist mittlerweile "umgezogen" und
seit 23. Januar bis 23. März 2012
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im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg
zu sehen.
Foyergespräche im Stadtarchiv zur Ausstellung
mehr Info
für erwachsene Besucher
Schulangebot zur Ausstellung
Ort seit 23. Januar 2012:
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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg mehr Info
für Realschule, Gymnasium, Berufsschule
GESCHICHTE SOZIALKUNDE GEOGRAFIE
von der 8. bis 13. Jahrgangsstufe
Die Ausstellung
Das Stadtarchiv Nürnberg und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nehmen den 50. Jahrestag des Anwerbeabkommens mit der Türkei am
31. Oktober 1961 zum Anlass für die Ausstellung "Dageblieben! Zuwanderung nach Nürnberg gestern und heute". Denn erst die Bereitschaft der Menschen zur Mobilität hat Ideen- und Techniktransfer in Handwerk und Kunst, in Wirtschaft und Wissenschaft ermöglicht.
Ob Glaubensflüchtling oder Asylsuchende, ob Heimatvertriebener oder Aussiedlerin, ob so genannter Gastarbeiter oder Heiratsmigrantin: Sie alle trugen und tragen zur wirtschaftlichen und kulturellen Dynamik der Stadt Nürnberg bei. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse sind längst zentraler Bestandteil der städtischen Erinnerungskultur. Zahlreiche Exponate, Dokumente und Abbildungen, Film- und Hörstationen illustrieren nicht nur die historische Dimension von Zuwanderung, sondern präsentieren auch Ergebnisse des Zeitzeugenprojekts des Stadtarchivs zur Zuwanderung in die Noris nach 1945.
"Foyer-Gespräche" im Stadtarchiv
"Dageblieben! – Künstler kommen ins Archiv"
Begleitend zur Ausstellung "Dageblieben! – Zuwanderung nach Nürnberg gestern und heute" präsentieren fünf zugewanderte Künstlerinnen und Künstler, die in der Metropolregion Nürnberg heimisch geworden sind, ihre Arbeiten jeweils drei Wochen lang im Kleinen Foyer des Stadtarchivs Nürnberg.
Zur Vernissage der Einzelausstellungen veranstalten das Stadtarchiv und das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) öffentliche "Foyer-Gespräche". Dabei beantworten die Künstlerinnen und Künstler Fragen zu ihrem Leben, Werk und Wirken: Welche Gedanken stehen hinter einzelnen Werken? Warum wird mit bestimmten Techniken gearbeitet? Welche Rolle spielt die eigene Migrationserfahrung für die künstlerische Arbeit? Neben der Kunstvermittlung stehen bei den lockeren Gesprächen auch die Biographien und die persönlichen Erfahrungen der zugewanderten Künstlerinnen und Künstler im Mittelpunkt.
Teresa Wiechova, Tschechien: Montag, 24. Oktober 2011, 18 Uhr
Moderation: Markus Gramer
Ausstellungszeitraum 25.10.–10.11.2011
Pablo Lira Olmo, Chile: Montag, 14. November 2011, 18 Uhr
Moderation: Markus Gramer
Ausstellungszeitraum 15.11.–1.12.2011
Pham thi Doan Thanh, Vietnam: Montag, 5. Dezember 2011, 18 Uhr
Moderation: Andreas Puchta
Ausstellungszeitraum 6.12.–22.12.2011
Szilard Huszank, Ungarn: Montag, 9. Januar 2012, 18 Uhr
Moderation: Markus Gramer
Ausstellungszeitraum 10.1.–26.1.2012
Bruno da Todi, Italien: Montag, 30. Januar 2012, 18 Uhr
Moderation: Andreas Puchta
Ausstellungszeitraum 31.1.–16.2.2012
Veranstaltungsort: Norishalle, Marientorgraben 8
Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag 8.30-15.30 Uhr
Dienstag 8.30-18.00 Uhr, Freitag 8.30-16.00 Uhr
Eintritt: frei
Schulangebot zur Ausstellung
Heimat in der Fremde
für Realschule, Gymnasium, Berufsschule
8. bis 13. Jahrgangsstufe
Geschichte, Sozialkunde und Geographie
Dauer: 90 Minuten
Nürnberg war schon immer ein Ort der Zuwanderung: Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Wo kommen die Migranten unter? Wie verändert sich die Stadt durch die Zuwanderer? In Kleingruppen folgen die Schüler in der Ausstellung den Spuren der Migration vom Mittelalter bis heute. Sie beschäftigen sich dabei mit den Problemen und Schwierigkeiten, aber auch den Wegen und Möglichkeiten der Zuwanderer. Abschließend sind die Schüler eingeladen, kreative Perspektiven, Ideen und Visionen für das Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Herkunft in Nürnberg zu entwickeln.
Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
fon (0911) 1331-241
fax (0911) 1331-318
email schulen@kpz-nuernberg.de
Unser allgemeines archivpädagogisches Standardangebot
Was macht der Adler im Archiv?
für 8. bis 10. Klassen
Was ist eigentlich das Stadtarchiv? Wie nutze ich ein Archiv? Die Schüler lernen das Stadtarchiv als "Gedächtnis" Nürnbergs kennen und erfahren, welche Aufgaben diese Einrichtung hat und welche Möglichkeiten sie den Nutzern bietet. Anschließend werten die Schüler in Kleingruppen Original-Quellen zum "Adler" – der ersten deutschen Eisenbahn – aus. Wer ermöglichte den Bau der Eisenbahn? War es gefährlich, mit der Ludwigsbahn zu fahren? War die Eisenbahn ein Erfolg? Wie Mosaiksteine setzen die Arbeitsgruppen die Erkenntnisse zusammen und zeichnen so ein Bild vom Aufbruch Nürnbergs ins Industriezeitalter.
Dauer ca. 90 Minuten
für HS ab 8. RS ab 8. Gym 8-10
Lehrplanbezug
HS GSE 8.2.1 RS G 9.2 Gym G 8.4
"Was macht der Adler im Archiv?" kann man auch außerhalb der aktuellen Sonderausstellung ganzjährig im Stadtarchiv durchführen
Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
fon (0911) 1331-241
fax (0911) 1331-318
email schulen@kpz-nuernberg.de
Als Geschichtsforscher im Stadtarchiv
Das Stadtarchiv Nürnberg besitzt eine außerordentlich reiche Vielfalt an Quellen und Dokumenten zur Nürnberger Stadtgeschichte. Wie geht man am besten vor, wenn man Material zu einem bestimmten Thema der Geschichte Nürnbergs sucht? Wo finden sich die Originaldokumente? Was gilt es zu beachten? Nach einer Einführung in den Aufbau des Archivs und die Möglichkeiten der Recherche suchen die Schüler in Kleingruppen selbst Material zu einem Thema aus Nürnbergs Geschichte. Sie lernen dabei verschiedene Quellenarten kennen, nehmen Einsicht in einen Teil der gefundenen Dokumente und erhalten wertvolle Tipps zu deren Auswertung.
Dauer ca. 120 Minuten
für RS Gym ab 10 B F
Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
fon (0911) 1331-241
fax (0911) 1331-318
email schulen@kpz-nuernberg.de
Adresse:
Stadtarchiv
Marientorgraben 8,
90402 Nürnberg
Öffnungszeiten:
Mo, Mi, Do 8.30–15.30 Uhr
Di 8.30–18.00 Uhr
Fr 8:30–16:00 Uhr
Eintrittskasse
(0911) 231 2770
Linie 8, 9, Haltestelle Marientor
Linien U2, U21, U3, Wöhrder Wiese
Was Sie beachten sollten, wenn Sie diese Angebote buchen.
Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Stand: 27.01.2012, 14:10 Uhr
Das Kunst- und Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg (KPZ) ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt Nürnberg und der Stiftung Germanisches Nationalmuseum.

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