Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal

Angebote für Schulen und Jugendgruppen

 

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Angebote zur aktuellen Sonderausstellung

 


© Antikensammlung der FAU Erlangen-NürnbergIm Zentrum der Macht

Das Forum Romanum im Modell
14. Dezember 2017 bis 26. Februar 2018
im Museum Tucherschloss

Das Forum Romanum bildete das politische, wirtschaftliche und kultische Zentrum des antiken Rom. Schon zur Zeit der frühen römischen Königsherrschaft (8. bis 6. Jh. v. Chr.) wurden hier zentrale Bauten für kultische, politische und administrative Zwecke errichtet. In der römischen Republik (ab 509 v. Chr.) gingen die Bautätigkeiten auf dem Forum stetig weiter. Prächtige Hallenbauten und Siegesmonumente waren Ausdruck des Repräsentationswillens und des Konkurrenzkampfes römischer Adelsfamilien, deren Mitglieder in hohen politischen Ämtern und im Senat die Geschicke der Res Publica, des Staates, lenkten. Trotz massiver Umgestaltungen blieb dabei die Grundstruktur des Forum Romanum bis ca. 50 v. Chr. fast nahezu unverändert.

© Antikensammlung der FAU Erlangen-NürnbergIm 2. Jahrhundert v. Chr. kam das Gleichgewicht im Gefüge der Macht ins Schwanken. Während zuvor Mitglieder der alten Senatsaristokratie die Politik bestimmt hatten, übernahmen nun Einzelpersonen wie Marius, Sulla, Pompeius oder Gaius Julius Caesar die Macht im Staat. Staatspolitisch einschneidend waren die Veränderungen unter Caesar, da er mit seiner Diktatur der neuen Monarchie in Rom den Weg ebnete. Zum Ausdruck kam dieser Machtanspruch durch massive programmatische Umbauten auf dem Forum. Octavian, der spätere Augustus, setzte als erster römischer Kaiser den Weg und das Werk seines Adoptivvaters konsequent fort – auch in baulicher Hinsicht.

Zwei maßstabsgetreue Holzmodelle zeigen das Forum Romanum: das eine zur Zeit Ciceros oder Caesars, das andere am Ende der Regierungszeit des Kaisers Augustus. Beide Modelle stammen aus der Antikensammlung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und sind dort Bestandteil der universitären Ausbildung. Sie wurden – vorwiegend von Studierenden – in Handarbeit hergestellt und stellen eine möglichst detailgetreue Rekonstruktion des Platzes und seiner Architekturen dar.
Die Ausstellung der beiden Forum-Modelle im Hirsvogelsaal ist eine Kooperation mit der Antikensammlung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

 

Museumspädagogische Angebote

Bauboom im antiken Rom:
Basiliken, Banken und die Börse

Das Forum Romanum ist das älteste Forum von Rom. Hier pulsierte im antiken Rom das Leben, hier wurden wichtige politische Entscheidungen getroffen, hier machte man Geschäfte, hier erlebte man Kultur. Welche Gebäude standen hier? Wozu dienten die einzelnen Bauwerke? Wer nutzte sie?
Ausgehend von Ausschnitten aus römischen Textquellen erkunden die Schüler in Kleingruppen die unterschiedlichen Bauwerke auf dem Forum Romanum. Sie erarbeiten sich die Funktion und die Bedeutung der Gebäude und beschäftigen sich mit dem alltäglichen Leben auf dem Platz. Dabei erfahren sie auch, wo Cicero seine Reden hielt, warum die Vestalinnen das Herdfeuer hier wie einen Schatz hüteten und was es mit dem Sprichwort „Alle Wege führen nach Rom“ auf sich hat.
Bei Veranstaltungen im Rahmen des Geschichtsunterrichts wird mit schülergerecht aufbereiteten Übersetzungen der lateinischen Quellen gearbeitet. Für Veranstaltungen im Lateinunterricht werden auch an die Sprachkenntnisse der Schüler angepasste lateinische Textausschnitte (mit Wortschatz- und Grammatikhilfen) eingesetzt.

Dauer 90 Minuten
5. bis 8. Jahrgangsstufe von Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien

 

Buchen im KPZ
Abteilung Schulen und Jugendliche
Tel (0911) 1331-241
Fax (0911) 1331-318
E-Mail schulen@kpz-nuernberg.de

 

 

 

 

Das Informationsblatt
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Hinweis Was Sie beachten sollten, wenn Sie diese Angebote buchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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ist eine gemeinsame Einrichtung der Stadt Nürnberg und der Stiftung Germanisches Nationalmuseum.